EU-Wahl am 26.5. – Europa braucht dich

Werner Kogler und Sarah Wiener

Werner Kogler und Sarah Wiener

Zurück zu den Wurzeln – volle Kraft für die grüne Zukunft!

Mehr denn je braucht es starke GRÜNE im Europaparlament, um die EU zukunftsfähig zu machen: vor allem dem Kampf gegen die Klimakrise und für eine ökologische Landwirtschaft gilt der Einsatz von Werner Kogler und seinem Team.

Die kommende Wahl wird entscheidend: Überlassen wir die Zukunft Europas den Nationalisten und den Leugnern der Klimakrise? Oder wird die Europäische Union eine starke Gemeinschaft, die die drängenden Probleme unserer Zeit lösen kann. Hitzestress und Dürrekatastrophen, Bienen- und Insektensterben, Luft- und Wasserverschmutzung erfordern eine klare Priorität. Die Europawahl ist auch eine Klimawahl. Es braucht Europa als globaler Taktgeber im Kampf gegen die Klimakrise und für den Erhalt der Artenvielfalt. Wann wenn nicht jetzt, braucht es starke Stimmen für Umwelt- und Klimaschutz und den Kampf um gesunde Luft und umweltfreundliche Mobilität. Geht es um Lebens- und Überlebensfragen, stehen die GRÜNEN kompromisslos auf der Seite der Menschen – und stellen sich unbestechlich und konsequent gegen die Interessen der Fossilkonzerne und Agrarindustrie.

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26. Mai 2019 – Tag der Artenvielfalt

Graugans-Gössel © chnoe 2019

Jährlich erinnert ein Tag daran, dass unsere Welt nicht nur aus Menschen, Haus- und Nutztieren und Nutzpflanzen besteht und bestehen kann, sondern die Artenvielfalt die Basis für alles Leben auf diesem Planeten ist. Durch menschliches Einwirken sind viele Pflanzen- und Tierarten bereits ausgestorben und viele sind derzeit akut bedroht.

Die gute Nachricht: Wir können alle mit wenig Aufwand durch besonnenes Verhalten – ob bei unserer Gartengestaltung oder in unserem Freizeitverhalten – täglich ein Stück weit mitwirken, dass unser Planet lebensfreundlich bleibt und Lebensraum für noch vorhandene Arten bietet.

Einige Organisationen bieten auch im Pinzgau am 26. Mai 2019 Exkursionen an. Informationen über Termine und Treffpunkte finden Sie beispielsweise hier:

https://naturschutzbund.at/termine-291.html

https://www.wiesenkoenigreich.at/aktuelles-im-detail/termine-exkursionen.html

Apropos Artenvielfalt: Im Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See hat ein Grauganspaar nach 2018 heuer ein weiteres Mal erfolgreich gebrütet und führt derzeit fünf Gössl. Wollen wir hoffen, dass sich diese für unser Schutzgebiet neue Art auf Dauer etablieren kann!

Christina Nöbauer

 

Artensterben – die nächste Katastrophe.

Eidechse in der Sonne

Wie lange gibt’s mich noch?

Ein UN-Bericht warnt, dass in den nächsten Jahrzehnten 1 Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Wir tragen die Verantwortung für unsere Umwelt, aber wir haben als Menschen leider schon so viel Schaden angerichtet, dass eine Umkehr immer schwieriger wird. Wir haben drei Viertel der Erdoberfläche verändert, rund 40 Prozent der maritimen Umwelt beeinträchtigt und auch unsere Flusslandschaften wurden großteils denaturiert.  Was für den Artenschutz gilt, gilt natürlich auch für den Klimawandel. Was kann jeder einzelne von uns gegen das Artensterben tun? Die Rezepte sind relativ einfach: Lassen Sie in Ihrem Garten den Rasen länger stehen, verzichten Sie nach Möglichkeit auf Flugreisen, verzichten Sie auf vermeidbare Autofahrten. Wenn  Sie als Einfriedung eine Hecke pflanzen, vermeiden Sie eine Thujenhecke, sie ist sehr giftig und Thujen sind für Vögel, Insekten und Schmetterlinge völlig wertlos, pflanzen Sie lieber eine Hecke aus Blütensträuchern. Sie werden den Unterschied sehr schnell merken.

Klimaschutz – es ist höchste Zeit

Klimaschutzplakat der Grünen

Am 26.5.2019 findet die EU-Wahl statt, sie ist eine wichtige Weichenstellung für eine verantwortungsvolle Klimapolitik. Trotz jahrzehntelanger Versäumnisse kann die drohende Klimakatastrophe noch abgewendet werden, allerdings nur, wenn schnellstens und entschlossen gehandelt wird. Wir brauchen starke grüne Stimmen, um den notwendigen Druck aufzubauen. Die Rechtsparteien stellen sich nahezu ausnahmslos als Klimaleugner und Klimaignoranten dar, denken Sie nur an den 140er Unsinn auf Teilstrecken der Autobahnen. Denken Sie auch an die Möglichkeit, dass auf Österreich wegen des Verfehlens der Klimaziele in den nächsten zehn Jahren Strafzahlungen von geschätzten sechs bis zehn Milliarden Euro zukommen könnten. Handeln Sie bitte im Interesse der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen, und stärken Sie bitte am 26.5.2019 die GRÜNEN.

 

B311 wird zwischen PEZZ und LUTZ ausgebaut

Die B311 wird nun zwischen den Kreisverkehren PEZZ und LUTZ um eine Fahrspur ergänzt und wird danB3111 Baustelle in Schüttdorfn in Richtung Zell ebenso zweispurig wie stadtauswärts. Dazu kommt noch eine Ertüchtigung des Kreisverkehrs beim PEZZ. Wir haben diese Maßnahme schon seit geraumer Zeit gefordert, und wir freuen uns, dass diese kostengünstige Maßnahme jetzt gesetzt wird. Im Gegensatz zur Umfahrungsvariante gibt es hier so gut wie keine neue Bodenversiegelung, weil de facto lediglich eine schon vorhandene Spur geöffnet wird. In einem Parteiengespräch im März hatte Landesrat Schnöll zugesagt, diese Möglichkeit prüfen zu lassen. Wir sind sehr erfreut, dass der Herr Landesrat sein Wort gehalten und offenbar auch die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme erkannt hat. Wir wünschen uns jetzt noch eine einjährige Beobachtungsphase mit nachfolgender Beurteilung, ob der häufige Rückstau in Richtung Bruck beseitigt werden konnte.

 

Stadtbibliothek platzt aus allen Nähten

Stadtbibliothek Zell am See

Viel zu klein sind die Räumlichkeiten für die Stadtbibliothek Zell am See. Wegen des Platzmangels können Bücher nicht mehr ordentlich einsortiert werden, sondern müssen übereinander gestapelt werden. Ein Fremdenverkehrsort wie Zell am See sollte sich schon großzügigere Räumlichkeiten leisten. Wir hoffen sehr, dass der neue Bildungsausschuss dieses Thema bald behandeln wird.

Bahnhofumgestaltung – eine Chance

Das Bahnhofsgebäude wird gerade umgestaltet, im Nordteil des Bahnsteigs 1 wurde bereits ein Gebäudeteil abgerissen. Beim Hauptgebäude sollen sowohl an der Nord- wie an der Südseite die angebauten Flügel abgerissen werden. Wir hoffen, dass es für eine vernüftige Umgestaltung noch nicht zu spät ist.

Am sinnvollsten wäre es, den Bahnhofsbereich zu einem Mobilitätsknoten auszubauen. Auf den neuen Freiflächen könnten moderne Bussteige errichtet werden, die Bushaltestelle Postplatz kann problemlos aufgelassen werden. Eine Anlegestelle der Linienschifffahrt direkt beim Bahnhof könnte das Öffi Angebot toll ergänzen.