Bahnhofsumbau – streng geheim?

Abriss Bahnhof Seitentrakt

Soeben wird der südliche Nebentrakt des Zeller Bahnhofs abgerissen, der nördliche Nebentrakt wird bald folgen. Leider gibt es keine Informationen, wie die frei werdenden Flächen genutzt werden sollen. Gerüchteweise ist von Parkplätzen die Rede, unklar ist aber, ob das Kurzzeitparkplätze sein sollen oder Park & Ride Plätze. Wichtig wäre es, moderne Bushaltestellen zu schaffen, um einen sinnvollen Umstiegsknoten für Öffis zu schaffen. Wir fürchten, dass hier wieder viele Chancen vertan werden, auf eine Bürgerinformation wurde zur Gänze verzichtet, ebenso auch auf eine Bürgerbeteiligung. Es wäre ein Leichtes gewesen, die Umbaupläne auf einer großen Tafel darzustellen und Vorschläge von BürgerInnen wenigstens anzuhören.

Auch von der Stadtverwaltung sind keine Ambitionen wahrnehmbar, die BürgerInnen zumindest in groben Zügen zu informieren. Besonders zu bedauern ist aber der Umstand, dass die Seepromenade vom Bahnhof aus nach wie vor nicht barrierefrei zugänglich ist. Wir werden bei diesem Thema am Ball bleiben und berichten, was die ÖBB Führung von Barrierefreiheit hält.

Die ÖBB-Postbus GmbH hat reagiert

Auf unseren Vorschlag hin, die ÖBB-Postbusse auch bei Betriebsfahrten von und zur Postgarage für Fahrgäste zu öffnen (siehe Beitrag im linken Kasten), hat Herr Höller von der Postbus Betriebsleitung telefonisch reagiert und erklärt, warum Postbusse bei Betriebsfahrten keine Fahrgäste mitnehmen dürfen. Der Grund liege in gesetzlichen Beschränkungen (Kraftfahrliniengesetz) und in versicherungstechnischen Haftungsfragen. Es liege am Gesetzgeber, die Bestimmungen so zu ändern, dass Fahrgastmitnahmen auch bei Betriebsfahrten möglich wären. Zu unserer Kritik an unnötig laufenden Motoren der Busse, meinte Herr Höller, dass die Betriebsleitung sehr umweltbewusst handle und die FahrerInnen auch regelmäßig Schulungen erhielten, um ein ökologisches Bewusstsein im Fahrbetrieb zu erreichen.

Von der Pressestelle der ÖBB-Postbus GmbH soll noch eine separate Stellungnahme kommen. Wir freuen uns sehr über die Darstellung der Rechtslage und über das ausführliche Eingehen auf unsere Kritik.

S-Bahn Haltestelle Schüttdorf mit Blaulichtunterführung

Polizeifahrzeug

Zufahrt für Einsatzfahrzeuge nach Schüttdorf Ost ohne Verzögerung ermöglichen

Wir haben zu unserem Vorschlag, im Zuge der Errich­tung der S-Bahnhaltestelle Porsche­allee die neue Un­terführung für Einsatzfahrzeuge fit zu machen, sehr viele Anregungen und Kommentare er­halten. Wir freuen uns sehr, wenn unsere Lösungsvorschläge in­tensiv diskutiert werden, weil aus ei­ner sachlichen Diskussion heraus am ehesten mit einer op­timalen Lösung gerechnet werden kann. Gelegentlich wurden dabei aber auch Missver­ständnisse sichtbar, sodass wir unseren Vorschlag anhand einiger Fakten hier nochmals klarstellen möchten. Die Errichtung einer S-Bahnhaltestelle bei der Porscheallee hat auf künftige Schrankenschließzeiten beim Übergang Tischlerhäusl nur minimale Auswirkun­gen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben werden sich die Schließzeiten in je­dem Fall er­höhen, es ist daher naheliegend, rechtzei­tig Lösungen zu suchen.

Im Zuge der Errich­tung dieser Haltestelle, muss die bestehende Unterführung NEU gebaut werden. Wir möchten errei­chen, dass bei einem Neubau eine optimale Dimensionierung für Einsatzfahr­zeuge angestrebt wird. Wie groß dabei Durchfahrtshöhe und Durchfahrtsbreite ausgelegt werden können, ist ein bau­technisches Problem. Sowie diese Daten bekannt sind, wird man sehen, ob auch größere Fahrzeuge der Feuerwehr durchfahren können. Wir rechnen damit, dass das für kleinere bis mittel­große Fahr­zeuge in jedem Fall möglich sein sollte. Einsatztaktische Überlegungen zu Feuerwehreinsätzen dis­kutieren wir hier nicht, wofür wir um Verständnis bitten, aber das ist der Führung der Feuerwehr vorbehalten, und wir sind überzeugt, die können das.

Wir haben in unserem ersten Beitrag zu unserem Be­dauern Bergrettung und Wasser­rettung nicht bedacht, aufgrund von Anregungen haben wir das aber selbstverständlich sofort nachgeholt. Wir bitten auch um Verständnis, dass wir zum jet­zigen Zeitpunkt nicht alle Details behandeln können, es geht hier zunächst einmal um einen Vor­schlag, wie man Gefahren durch längere Schrankenschließzeiten auf relativ einfache Weise weit­gehend vermeiden kann.

 

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