Feuerwehr – vorbildlich in Sachen Umwelt

“feuerwehr goes grün” Feuerwehr benützt Mehrwegbecher bei Feuerwehrfesten, im Bild: Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter und LH-Stv. Heinrich Schellhorn. © Landesfeuerwehrverband /Elisabeth Hollaus

Mit gutem Beispiel ging die Freiwillige Feuerwehr Maishofen voran:  Beim Fest zum 125-Jahre-Jubiläum am Pfingstwochenende wurden erstmals Mehrwegbecher verwendet, um die Müllberge zu reduzieren. Für Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn „ein großer und erfreulicher Beitrag zum Schutz der Umwelt“

„Bisher wurden zwei bis drei Plastikbecher pro Person bei einer Veranstaltung gezählt. Allein diese Zahl belegt, dass hier mit Mehrwegsystemen viel Müll vermieden werden kann“, so Schellhorn, der sich insbesondere bei Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter und Ortsfeuerwehrkommandant Michael Auböck für deren Initiative bedankte.

100.000 Mehrwegbecher wurden verteilt

Seit 1. Jänner dürfen per Gesetz in Salzburg bei Veranstaltungen mit mehr als 600 Besuchern keine Plastikbecher mehr verwendet werden. Der Landesfeuerwehrverband hat darauf reagiert und mit finanzieller Unterstützung des Landes und einiger Sponsoren 100.000 Mehrwegbecher angekauft, die er den einzelnen Feuerwehren für Feste kostenlos übergab. Wir freuen uns sehr, dass Grüne Ideen, Vorschläge und Forderungen langsam in vielen Bereichen Wirkung zeigen.

 

Projekt update zur sogenannten Entlastungsstraße in Schüttdorf

Visualisierung Umfahrung V2a

Quelle: ex Visualisierung EQVIS adapt.

Eines der wohl sinnlosesten Straßenprojekte soll in Zell am See/Schüttdorf errichtet werden – die sogenannte Entlastungsstraße.

Die GRÜBL hat bereits mehrfach darüber berichtet und sich immer wieder vehement dagegen ausgesprochen, weil ein Ortsteil von den Infrastruktureinrichtungen der Stadt abgeschnitten wird, weil zwei Kreisverkehre zu den bereits bestehenden Kreisverkehren hinzukommen werden und weil es kostengünstigere und umweltschonendere Maßnahmen gäbe.

Für die Bewohner des betroffenen Ortsteils Zeller Moos gibt es nun allerdings einen kleinen Lichtblick. Fußgänger und Radfahrer sollen die Entlastungsstraße mittels „Bedarfsanmeldung“ (das ist eine Ampel, die man drücken muss) oberirdisch queren können. Die Rad- und Fußgängerunterführung wird nicht errichtet, aber nicht deshalb, weil sich die Anrainer gegen eine über 140 Meter lange Unterführung vehement zur Wehr gesetzt haben, sondern nur, weil die Bodenverhältnisse in diesem Bereich so schwierig sind, dass man aus Kostengründen die Unterführung gestrichen hat. Wie der Tauernradweg in diesem Bereich ohne Unterführung weiter geführt werden soll konnte beim „update“ nicht in Erfahrung gebracht werden.

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Ibiza-Route bei Parteienfinanzierung schließen

Foto Simon Hofbauer

© Foto Andreas Kolarik, 06.06.17

 LAbg. Heilig-Hofbauer: „Transparente und unabhängige Parteienfinanzierung sind Gebot der Stunde.“ – GRÜNE fordern Pakt für saubere Politik

Das brisante Thema „Parteienfinanzierung“ wird morgen, Mittwoch, auch den Salzburger Landtag beschäftigen. „Spätestens seit Straches Ibiza-Gate ist klar: Das österreichische Parteienfinanzierunggesetz hat erhebliche Lücken“, betont der Grüne Demokratiesprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer und fordert: „Es ist das Gebot der Stunde, die Ibiza-Route der Parteienfinanzierung zu schließen und für volle Transparenz und echte Kontrolle zu sorgen – so wie wir Grüne es seit jeher fordern und leben!”
An die FPÖ, die morgen, Mittwoch, im Landtag einen dringlichen Antrag zur Parteienfinanzierung einbringt, richtet Heilig-Hofbauer die Botschaft:
„Dass ausgerechnet jene Partei, die – laut Strache – mit dubiosen Vereinskonstruktionen Parteispenden am Rechnungshof vorbeigeschleust haben soll, sich jetzt als Transparenz-Meister der Nation aufspielt, ist eine besondere Chuzpe.” 
Das offensichtliche Problem der aktuell geltenden Rechtslage ist die schwierige Nachweisbarkeit sowie die mangelnden Konsequenzen in den bestehenden Gesetzen. „Es braucht dringend Nachschärfungen, um illegale Parteienfinanzierung hintanzuhalten und um das Vertrauen in die Parteien wiederherzustellen“, so Heilig-Hofbauer, und: „Dafür braucht es rasch bundesweit einheitliche Regelungen!“
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