Schmittentunnel braucht Rettungsstollen

Auszug Schreiben Landesregierung

Auszug aus dem Schreiben des Landes.

Mit Schreiben vom 9.10.2020 teilte das Amt der Salzburger Landesregierung mit, dass für die Errichtung eines Rettungsstollens eine Projektgruppe beim Land eingerichtet wurde. Das bedeutet konkret, zum Umfahrungstunnel muss parallel ein weiterer Tunnel errichtet werden, um als Flucht- und Rettungsstollen zu dienen.

Eine Jahrhundertchance – ÖBB in den Tunnel

Seit 2011 beschäftigt sich eine Zeller Projektgruppe mit der Idee, die Eisenbahn in einen Paralleltunnel in den Berg zu verlegen. Wenn man statt eines Rettungstunnels gleich einen Eisenbahntunnel errichtet, könnten diese Tunnel wechselseitig als Flucht- und Rettungstunnel dienen. Dazu gibt es auch schon einen recht detaillierten Projektplan, der vom Ingenieurbüro Laabmayr und der Firma Baucon erstellt wurde. Das Projekt wurde uns schon vor einiger Zeit vorgestellt und wir stehen als GRÜBL dieser Idee sehr positiv gegenüber. Die Vorteile für Zell am See wären riesig: Die problematischen und kostenintensiven Bahnübergänge (Bruck-Maximarkt, 2 x Schüttdorf, 3 x Zentrum Zell, Zell am See Nord) würden wegfallen, weiters ergäbe sich ein enormer Flächengewinn für Zell direkt am See, die Lärmbelästigungen durch Personen und Güterzüge würden komplett wegfallen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aller Vorteile. Wir hoffen sehr, dass sich Bürgermeister und alle Gemeindefraktionen intensiv für dieses Projekt einsetzen werden.

Ausschnitt Planstudie Baucon Laabmayr

Ausschnitt Planstudie Laabmayr/Baucon.

Zeller Linienschifffahrt verbessern

Linienschiff Kaiserin ElisabethAls öffentliches Verkehrsmittel spielt die Zeller Linienschifffahrt leider eine sehr untergeordnete Rolle. Die riesigen Parkprobleme entlang der Thumersbacher Straße sind seit Jahren bekannt, eine bessere Einbindung der Schifffahrt in den öffentlichen Verkehr könnte viele Autofahrten nebst lästiger Parkplatzsuche überflüssig machen.
Wir schlagen vor, die Anlegestelle für den Linienschiffsverkehr von der Esplanade zum Bahnhof zu verlegen, sodass ein direkter Umsteigeknoten erreicht werden kann. Weiters sollte der Schiffsfahrplan an den Takt der S-Bahn und der Pinzgauer Lokalbahn angebunden werden.
Der aktuelle Tarif für eine Schiffsüberfahrt ist mit € 4,40 für eine Einzelfahrt nicht sehr attraktiv, wünschenswert wäre eine Einbindung in den Verkehrsverbund sowie günstige Wochen- und Monatskarten für Gäste und Einheimische.
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