Zeller Linienschifffahrt verbessern

Linienschiff Kaiserin ElisabethAls öffentliches Verkehrsmittel spielt die Zeller Linienschifffahrt leider eine sehr untergeordnete Rolle. Die riesigen Parkprobleme entlang der Thumersbacher Straße sind seit Jahren bekannt, eine bessere Einbindung der Schifffahrt in den öffentlichen Verkehr könnte viele Autofahrten nebst lästiger Parkplatzsuche überflüssig machen.
Wir schlagen vor, die Anlegestelle für den Linienschiffsverkehr von der Esplanade zum Bahnhof zu verlegen, sodass ein direkter Umsteigeknoten erreicht werden kann. Weiters sollte der Schiffsfahrplan an den Takt der S-Bahn und der Pinzgauer Lokalbahn angebunden werden.
Der aktuelle Tarif für eine Schiffsüberfahrt ist mit € 4,40 für eine Einzelfahrt nicht sehr attraktiv, wünschenswert wäre eine Einbindung in den Verkehrsverbund sowie günstige Wochen- und Monatskarten für Gäste und Einheimische.

S-Bahnhaltestelle Schüttdorf

S-Bahn ZugMit großem Befremden und Erstaunen konnte man am Montag, 27. Juli 2020 in den SN lesen, dass eine Haltestelle in Schüttdorf laut Landesrat Schnöll nur mit massivem Aufwand verwirklichbar wäre. Wer schon einmal eine S-Bahnhaltestelle in Salzburg gesehen hat, weiß, dass eine Haltestelle auch mit sehr wenig Aufwand errichtet werden kann.
Es gibt einen bestehenden Gemeinderatsbeschluss samt Realisierungsbeschluss vom 23. September 2019:
„Grundsatzvereinbarung über die Errichtung einer S-Bahnhaltestelle Porscheallee – Süd und auf Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel im Budget 2020 und 2021 mit dem Wunsch der Realisierung 2022 und Prüfung der künftigen parallelen (Anmerkung: gleichzeitigen) Schließzeiten der Eisenbahnkreuzung Tischlerhäusl und der Eisenbahnkreuzung  Pletzer.“ 
Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Zell am See möge bitte dafür sorgen, dass die Beschlüsse der Gemeindevertretung ohne Wenn und Aber  umgesetzt werden!

Sonnengarten – Limberg prominent im Klimafonds Bericht

Wohnprojekt Sonnengarten Limberg

© Foto SIR (adapt.)

Im Jahresbericht des Klimafonds wurde das Wohnprojekt Sonnengarten-Limberg sehr positiv herausgehoben. Das Projekt ist beispielgebend für eine Smart-City Idee, die Siedlung selbst ist im Inneren autofrei, hat einen Nahversorger und folgt dem Prinzip der kurzen Wege.
Darüber hinaus gibt es sehr gute Fahrradabstellpätze, E-Car-Sharing Möglichkeiten und einen sehr guten Öffi Anschluss. Auch die Energieversorgung ist vorbildlich: Die Heizung erfolgt direkt vor Ort über ein eigenes Pelletsheizwerk, dazu kommt noch eine 140 kWp Photovoltaikanlage, die durch ein Mieterinnenstrommodell von den BewohnerInnen genutzt werden kann. Entstanden ist das Projekt durch eine enge Zusammenarbeit der Stadtgemeinde Zell am See mit der Bau- und Immobilien Firma Hillebrand. Wir freuen uns als GRÜBL sehr, dass es in Zell am See doch möglich ist, hervorragende, klimafreundliche und zukunftsweisende Projekte zu realisieren.
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