Ringbus Linie 70 – Gespräch mit dem Verkehrsverbund

Haltestelle Erlberg

Hier könnte die Endhaltestelle für die Linie 70 errichtet werden

GV Mag. Irene Rieder-Schroll regte ein Gespräch mit dem Salzburger Verkehrsverbund an, um zu prüfen, ob der Bus 70 als Ringlinie rund um den See geführt werden könnte. Als Vertreter des Verkehrsverbundes erklärten sich Bgm. Michael Lackner und Martin Steinbacher bereit, das Gespräch mit Irene Rieder-Schroll zu führen. Die beiden SVV-Vertreter waren der Meinung, dass ein Ringbus wegen zu geringer Fahrgastzahlen nicht rentabel wäre und ca. jährlich € 160.000 kosten würde. Realistischer sehen die beiden SVV-Vertreter eine Verlängerung der Linie 70 bis zur Umkehrhaltestelle Erlberg (Haus Gabi). Hier wären bei einer 2-Stunden Taktung mit Kosten von ca. € 30.000 zu rechnen, die von der Stadtgemeinde zu tragen wären. Der SVV will aber noch die genauen Kosten bei der Firma Hogger als Busbetreiber erheben und Genaueres dann bekannt geben. Wir bleiben jedenfalls am Ball und haben für die Variante Ringbus ein Gutachten beauftragt, das derzeit von uns analysiert wird. Die Ergebnisse werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

GRÜBL Vorschläge für den Postbus in Zell am See

Schematische Darstellung der Haltestellenbuchten

Da das Postbus-Areal schon vor Jahren an einen privaten Betreiber verkauft wurde und die ÖBB-Postbus GmbH die Pachtkosten nicht mehr tragen wollen, fallen für die Stadtgemeinde nun Kosten von rund € 40.000 jährlich an. Wir haben schon im Dezember 2020 darüber berichtet. Diese Kosten sind unerfreulich und unnötig. Wir schlagen folgende Lösungen vor:

1. Die Fußgängerunterführung von der Dreifaltigkeitsgasse zum Postplatz wird aufgelassen. Die Unterführung wird erstens nicht angenommen und ist zweitens auch nicht barrierefrei.

2. Auf den gewonnenen Flächen und auf den ohnehin verfügbaren Freiflächen werden beidseitig Busbuchten für eine Haltestelle „Zell am See Zentrum“ eingerichtet.

3. Anstelle des Busbahnhofs am jetzigen Areal wird im Bereich des Bahnhofs ein modernes Busterminal errichtet und dient so als Umsteigeschiene zu ÖBB, Lokalbahn und Linienschifffahrt.

4. Als Ersatz für die Fußgängerunterführung wird eine Begegnungszone errichtet.

5. Die eingesparten Kosten für das Postbus-Areal können in eine zukünftige Ringlinie um den Zeller See investiert werden.

Lesen Sie auch unseren Beitrag “Die Postplatz Posse”.

Bauvorhaben und Straßensperren in Zell am See

Aus der Stadtgemeinde erhielten wir noch folgende Infos das Zellermoos betreffend (vorbehaltlich der straßenpolizeilichen Genehmigung):

Die Zellermoosstraße bleibt für den motorisierten Individualverkehr bis auf Weiteres GESPERRT.
Die Fußgänger bzw. Radverbindung bleibt durchgehend aufrecht. Ausfahrtsmöglichkeiten bestehen über die B168 bzw. über die „Vellmarstraße“.

SPERRE Kaprunerstraße und Zellermoosstraße vom 15.03.2021 – 30.04.2021.
Während dieser Bauphase wird auch der künftige Ein- und Ausfahrtsbogen ins Zellermoos errichtet (Zusammenschluss Zellermoosstraße/Kaprunerstraße). D.h., dass ab Mai 2021 das Zellermoos bereits über diese Ein- und Ausfahrt erschlossen werden kann.

Für den Fußgänger wird eine separate befestigte und beleuchtete Gehwegverbindung ins Zellermoos geschaffen.

Erfreulicherweise kann der Geh- und Radweg entlang der Pinzgaubahn bereits Anfang Juli 2021 wieder für den Fußgänger- und Radverkehr freigegeben werden.

Spätsommer-Sanierung der B168 im Abschnitt zwischen Tauernstüberl und Bruckberg-Kreuzung samt Errichtung eines durchgängigen Gehsteiges.

 

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