Umfahrung B168a – GRÜBL geht zum Volksanwalt

Irene Rieder-Schroll bei Briefaufgabe

Ein Brief an den Volksanwalt

Die GRÜNE Bürgerliste Zell am See (GRÜBL) stemmt sich nach wie vor gegen die geplante neue Umfahrung in Schüttdorf und hat jetzt eine Beschwerde bei der Volksanwaltschaft eingebracht.

Hauptpunkt der Beschwerde ist die Tatsache, dass diese Umfahrung in Wahrheit nur als Aufschließungsstraße für vorhandene Gewerbegebiete und solche, die noch entstehen sollen, dient. Für eine Umfahrungsstraße ist der Entlastungseffekt viel zu gering, er liegt bei 17 bis 20 Prozent. Für den Bau einer Entlastungsstraße wäre aber nach österreichweitem Standard ein Entlastungseffekt von rund 80 Prozent notwendig. Aus diesem Grund sieht die GRÜBL eine 20 Millionen Steuerverschwendung, die in erster Linie LH Haslauer und LR Schnöll zu verantworten haben.

Völlig unvertretbar ist auch eine weitere Grünlandversiegelung im Ausmaß von ca. 40.000 m² und das totale Abschneiden des Ortsteils Zellermoos. Die Mitglieder der Landesregierung – leider auch die Salzburger Grünen – sprechen in Sonntagsreden gerne vom Klimaschutz, gleichzeitig wird völlig kontraproduktiv ein Straßensaurier aus dem Denkschema der 70er Jahre umgesetzt.

GV Irene Rieder-Schroll: „Wir hoffen sehr, dass diese enorme Geldverschwendung die Volksanwaltschaft interessiert und dass das Projekt in letzter Minute noch gestoppt werden kann.“