Was macht der Zeller Gestaltungsbeirat?

Plan wird gezeichnet

Wenn man vom Eichenhof auf Zell am See hinunterblickt, erinnert man sich gerne an: „Zell am See die schönste Stadt der Welt“, nur näher hinsehen darf man dabei allerdings nicht!

Auf dem Weg über die Dr. Müller Promenade Richtung Schmitten Talstation, traut man seinen Augen nicht und fragt sich, wie ist so etwas möglich. Was man da an Bausünden und architektonischem Wildwuchs sieht, spottet jeder Beschreibung. Die einzige Vorgabe dürfte „modern“ lauten, ob das in die Landschaft oder zu den Häusern in der Nachbarschaft passt, ist völlig gleichgültig.

Die Politik leistet sich ein Feigenblatt namens Gestaltungsbeirat und da kann man dann bei einem Bauvorhaben so etwas lesen:

„…Die Außengestaltung des Gebäudes orientiert sich am architektonischen Charakter des Ortes. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gestaltungsbeirat der örtlichen Baubehörde entwickelt…“

Die Wirklichkeit sieht seit Jahren anders aus, und wer die Schweiz und Südtirol kennt, weiß, es geht auch anders. Wir wünschen uns eine Neubesetzung des Gestaltungsbeirats und hoffen, damit positiven Vorbildern endlich näher zu kommen.