GRÜBL Vorschläge für den Postbus in Zell am See

Schematische Darstellung der Haltestellenbuchten

Da das Postbus-Areal schon vor Jahren an einen privaten Betreiber verkauft wurde und die ÖBB-Postbus GmbH die Pachtkosten nicht mehr tragen wollen, fallen für die Stadtgemeinde nun Kosten von rund € 40.000 jährlich an. Wir haben schon im Dezember 2020 darüber berichtet. Diese Kosten sind unerfreulich und unnötig. Wir schlagen folgende Lösungen vor:

1. Die Fußgängerunterführung von der Dreifaltigkeitsgasse zum Postplatz wird aufgelassen. Die Unterführung wird erstens nicht angenommen und ist zweitens auch nicht barrierefrei.

2. Auf den gewonnenen Flächen und auf den ohnehin verfügbaren Freiflächen werden beidseitig Busbuchten für eine Haltestelle „Zell am See Zentrum“ eingerichtet.

3. Anstelle des Busbahnhofs am jetzigen Areal wird im Bereich des Bahnhofs ein modernes Busterminal errichtet und dient so als Umsteigeschiene zu ÖBB, Lokalbahn und Linienschifffahrt.

4. Als Ersatz für die Fußgängerunterführung wird eine Begegnungszone errichtet.

5. Die eingesparten Kosten für das Postbus-Areal können in eine zukünftige Ringlinie um den Zeller See investiert werden.

Lesen Sie auch unseren Beitrag “Die Postplatz Posse”.