Was macht der Zeller Gestaltungsbeirat?

Plan wird gezeichnet

Wenn man vom Eichenhof auf Zell am See hinunterblickt, erinnert man sich gerne an: „Zell am See die schönste Stadt der Welt“, nur näher hinsehen darf man dabei allerdings nicht!

Auf dem Weg über die Dr. Müller Promenade Richtung Schmitten Talstation, traut man seinen Augen nicht und fragt sich, wie ist so etwas möglich. Was man da an Bausünden und architektonischem Wildwuchs sieht, spottet jeder Beschreibung. Die einzige Vorgabe dürfte „modern“ lauten, ob das in die Landschaft oder zu den Häusern in der Nachbarschaft passt, ist völlig gleichgültig.

Die Politik leistet sich ein Feigenblatt namens Gestaltungsbeirat und da kann man dann bei einem Bauvorhaben so etwas lesen:

„…Die Außengestaltung des Gebäudes orientiert sich am architektonischen Charakter des Ortes. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gestaltungsbeirat der örtlichen Baubehörde entwickelt…“

Die Wirklichkeit sieht seit Jahren anders aus, und wer die Schweiz und Südtirol kennt, weiß, es geht auch anders. Wir wünschen uns eine Neubesetzung des Gestaltungsbeirats und hoffen, damit positiven Vorbildern endlich näher zu kommen.

Die Postplatz Posse

Postplatz Zell am See

Busbahnhof am Postplatz Zell am See

Der Postplatz in Zell am See gehört einem privaten Unternehmen, bisher wurde der Bus­bahnhof von der ÖBB-Postbus GmbH angemietet. Für die Miete und die Betriebskosten wurden durch die ÖBB-Postbus GmbH jährlich ca. € 30.000 an die Eigentümerin bezahlt. Anfang 2020 kündigte die Postbusgesellschaft aber den Vertrag zum 31.12.2020 mit dem Argument, dass auch noch andere Linienbusunternehmen das Gelände nützten. Nun soll plötzlich die Stadtgemeinde für die nicht unerheblichen Betriebskosten – geschätzt rund € 24.000 jährlich – aufkommen, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Gemeinde auch die Miete tragen müssen, eine Beteiligung Dritter ist nämlich nicht in Sicht. Das Budget der Gemeinde wird daher jährlich mit mindestens € 40.000 zusätzlich belastet.

Bemerkenswert ist, dass das Problem schon lange bekannt ist und mehr oder weniger links liegen gelassen wurde. Ein ganzes Jahr hat sich der Verkehrsausschuss nicht um dieses Problem gekümmert, jetzt soll noch schnell vor dem 31.12.2020 ein Vertrag hudriwudri zusammengeschustert werden. Wir hätten uns schon eine intensivere Beschäftigung mit diesem Thema gewünscht, insbesondere die Prüfung von alternativen Möglichkeiten und eine öffentliche Diskussion darüber.

Jetzt doch noch kostenlose Corona Schnelltests in Salzburg

LH Haslauer und Gesundheitslandesrat Stöckl haben sich nun doch eines Besseren besonnen. Ab 21.12.2020 gibt es landesweit Corona Teststellen mit der Möglichkeit, sich noch VOR Weihnachten testen zu lassen. Eine absolut sinnvolle Maßnahme, weil sie bei weihnachtlichen Familientreffen ein Mehr an Sicherheit gibt gesund zu sein. Es gibt leider genug Familien, die sich private Tests mit Kosten deutlich über 100 EUR einfach nicht leisten können, daher sind Gratis Tests ein Muss.

In allen Bezirken sind ab dem kommenden Montag insgesamt acht Testlokale geöffnet, wo sich die Bevölkerung kostenlos, ohne Anmeldung, unkompliziert und rasch testen lassen kann. Die schnelle Lösung war in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz realisierbar. Die Standorte in allen Bezirken sollen eine möglichst kurze Anfahrt ermöglichen.

Das Ergebnis des Antigen-Schnelltests wird per SMS mitgeteilt. Diese Nachrichten aufs Handy enthalten einen Weblink, über den man sich eine Bestätigung des Ergebnisses herunterladen und ausdrucken kann.

Quelle: Landeskorrespondenz 18.12.2020

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