Parkprobleme bei Badewetter

Parkproblem Thumersbacher Straße  Parkproblem Thumersbacher Straße

An schönen Sommertagen gibt es insbesondere auf der Thumersbacher Straße erhebliche Parkprobleme. Die Badegäste reisen mit dem Auto an, finden keinen freien Parkplatz und stellen das Fahrzeug irgendwie entlang der Straße ab. Manche trotz Halteverbots, manche auch im Brunnenschutzgebiet.

Uns haben mehrere Beschwerden von Anrainern erreicht, die nach einer Lösung verlangen. Ganz einfach wird das nicht, weil viele Badegäste wegen der Corona Situation Öffis nicht benutzen wollen und daher mit dem Auto kommen. Die Stadtpolitik wird sich Maßnahmen überlegen müssen, dass die Anfahrt mit dem Auto unterbleibt. Es braucht sicher attraktive Fahrradabstellplätze in ausreichender Zahl, und man wird sich überlegen müssen, wie der Linienschiffsverkehr besser in das Öffi Netz eingebunden werden kann. Kostengünstige Saisonkarten und eine attraktive Frequenz wären sicher Möglichkeiten, um auch dieses Verkehrsmittel aufzuwerten. Die GRÜBL beantragt, das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Verkehrsausschusses zu setzen.

VORSICHT – Corona ist noch nicht vorbei

Mund- Nasenschutz

Vielleicht lästig, aber es macht Sinn

Leider steigen die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Corona Virus in Österreich wieder an, momentan liegen wir bei ca. 100 Neuinfektionen pro Tag. Das war schon wesentlich besser.

Überraschend ist das nicht, wir sehen leider viele Menschen, die den nötigen Abstand nicht einhalten. Nur wenige tragen in Geschäften und geschlossenen Räumen einen Mund- und Nasenschutz. Nur weil die Verpflichtung für Geschäfte aufgehoben wurde, ist das kein Grund auf diesen Minimalschutz zu verzichten. Bemerkenswert ist auch, dass in Öffis nur rund die Hälfte der Fahrgäste keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, obwohl da die Verpflichtung nach wie vor aufrecht ist. Wir können nur empfehlen: Tragen Sie den Schutz, wann immer Sie in geschlossenen Räumen sind. Wir hoffen sehr, einen neuerlichen Lock-down verhindern zu können.

Datenquelle: Johns Hopkins University

Landespolitik plant gewaltigen Murks im Wohnbau

Buildings sketch

Die Landespolitik will mit einer befristeten gesetzlichen Sonderregelung einen kostengünstigen Wohnbau ermöglichen. Das ist sicher gut gemeint, in der Umsetzung wäre der vorliegende Entwurf aber ein Horror sondergleichen.

Im Wesentlichen zielt das Gesetz auf kleinere Zwei- bis Dreizimmer Wohnungen, gedacht als Einstiegswohnungen für junge Menschen. Allerdings sind wieder nahezu die Hälfte als Eigentumswohnungen möglich, was späteren Spekulationsverkäufen Tür und Tor öffnet.

Besonders schlimm ist aber der Verzicht auf Barrierefreiheit, man meint wohl, für jüngere Menschen wäre das kein Thema. Das ist schon eine höchst fragwürdige Haltung, niemand kann sich sicher sein, durch einen Unfall oder durch eine Erkrankung von einem Tag auf den anderen die Mobilität zu verlieren. Ebenso werden junge Menschen von diesem Wohnungsangebot ausgeschlossen, die vielleicht schon von Geburt an in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für uns als GRÜBL ist das ein ausgesprochenes No-Go. Da hilft es auch nicht, wenn man vorschreibt, dass ein nachträglicher Lift-Einbau möglich sein muss. Wer kommt denn dann für die Kosten auf, wenn sich bei einer Person ein plötzlicher Bedarf ergibt.

In den Wohnungen soll auch auf Abstellräume verzichtet werden, auch Abstellflächen für Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder und Fahrradanhänger müssen nicht berücksichtigt werden. Besonders schlimm und raumordnerisch fatal ist auch die Möglichkeit einer problemlosen Inanspruchnahme von Grünland. Alles in allem, ein furchtbarer Murks.

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