VORSICHT – Corona ist noch nicht vorbei

Mund- Nasenschutz

Vielleicht lästig, aber es macht Sinn

Leider steigen die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Corona Virus in Österreich wieder an, momentan liegen wir bei ca. 100 Neuinfektionen pro Tag. Das war schon wesentlich besser.

Überraschend ist das nicht, wir sehen leider viele Menschen, die den nötigen Abstand nicht einhalten. Nur wenige tragen in Geschäften und geschlossenen Räumen einen Mund- und Nasenschutz. Nur weil die Verpflichtung für Geschäfte aufgehoben wurde, ist das kein Grund auf diesen Minimalschutz zu verzichten. Bemerkenswert ist auch, dass in Öffis nur rund die Hälfte der Fahrgäste keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, obwohl da die Verpflichtung nach wie vor aufrecht ist. Wir können nur empfehlen: Tragen Sie den Schutz, wann immer Sie in geschlossenen Räumen sind. Wir hoffen sehr, einen neuerlichen Lock-down verhindern zu können.

Datenquelle: Johns Hopkins University

Landespolitik plant gewaltigen Murks im Wohnbau

Buildings sketch

Die Landespolitik will mit einer befristeten gesetzlichen Sonderregelung einen kostengünstigen Wohnbau ermöglichen. Das ist sicher gut gemeint, in der Umsetzung wäre der vorliegende Entwurf aber ein Horror sondergleichen.

Im Wesentlichen zielt das Gesetz auf kleinere Zwei- bis Dreizimmer Wohnungen, gedacht als Einstiegswohnungen für junge Menschen. Allerdings sind wieder nahezu die Hälfte als Eigentumswohnungen möglich, was späteren Spekulationsverkäufen Tür und Tor öffnet.

Besonders schlimm ist aber der Verzicht auf Barrierefreiheit, man meint wohl, für jüngere Menschen wäre das kein Thema. Das ist schon eine höchst fragwürdige Haltung, niemand kann sich sicher sein, durch einen Unfall oder durch eine Erkrankung von einem Tag auf den anderen die Mobilität zu verlieren. Ebenso werden junge Menschen von diesem Wohnungsangebot ausgeschlossen, die vielleicht schon von Geburt an in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für uns als GRÜBL ist das ein ausgesprochenes No-Go. Da hilft es auch nicht, wenn man vorschreibt, dass ein nachträglicher Lift-Einbau möglich sein muss. Wer kommt denn dann für die Kosten auf, wenn sich bei einer Person ein plötzlicher Bedarf ergibt.

In den Wohnungen soll auch auf Abstellräume verzichtet werden, auch Abstellflächen für Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder und Fahrradanhänger müssen nicht berücksichtigt werden. Besonders schlimm und raumordnerisch fatal ist auch die Möglichkeit einer problemlosen Inanspruchnahme von Grünland. Alles in allem, ein furchtbarer Murks.

GRÜBL unterstützt Vorschläge der Wirtschaft

Bootshaus

Das Bootshaus: Jahrelang im Dornröschenschlaf

Der erwartete Aufschwung nach Corona lässt auf sich warten, und es ist noch gar nicht sicher, ob das Schlimmste wirklich schon überwunden wurde.

Die Zahlen belegen, dass sich der Tourismus nur sehr zögerlich von den Corona-Maßnahmen erholt. Die Buchungszahlen in unserer Kleinstadt sind zurzeit derartig schlecht, dass sich einige Vertreter der Wirtschaft mit der Bitte um Unterstützung unter anderem auch an die GRUEBL gewandt haben. Ein finanzieller Beitrag der Stadtgemeinde könnte dafür verwendet werden, Werbemaßnahmen zu treffen, die in Österreich und Europa wieder Lust auf einen Urlaub in Zell am See machen. Die GRUEBL findet, dass eine Unterstützung für Werbung seitens der Stadtgemeinde vielen Gewerbetreibenden und Arbeitnehmern zugutekäme, wenn dadurch Arbeitsplätze erhalten und Maßnahmen für sanften und umweltverträglichen Tourismus gesetzt werden können.

In diesem Gespräch wurde seitens der Wirtschaftstreibenden auch der Wunsch geäußert, das Seeufer zwischen Esplanade und Elisabethpark neu zu gestalten und das ehemalige Bootshaus endlich einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Hier stoßen die Wirtschaftstreibenden offene Türen ein, denn eine Neugestaltung dieses Bereiches ist eine langjährige Forderung der GRUEBL.

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