Bahnhof Zell – Barrierefreiheit fehlt

Gesperrter Bahnsteig

Absperren ist die einfachste Methode

Leider wurde der Zugang von und zur Seepromenade über den Bahnsteig 4 durch die ÖBB wieder gesperrt. Damit ist die Seepromenade vom Bahnhof aus nicht mehr barrierefrei erreichbar. Das ist ein absolutes No-Go. Wir meinen, dass der Bahnhof Seezugang auch für Menschen mit Behinderung selbstverständlich offen sein muss, auch für Radfahrer und Eltern mit Kinderwagen ist es nicht zumutbar, die Gerätschaften über die Stiegen zu schleppen. Es wäre ein Leichtes, den Zugang über den Bahnsteig 4 wieder zu öffnen, mit einfachen Maßnahmen könnte dieser Bahnsteig auch sicherer gemacht werden.

Wir hoffen sehr, dass unser Bürgermeister bei der Bahn nach wie vor den richtigen Ansprechpartner kennt und dass dieses absolut nicht mehr zeitgemäße Problem schnellstens behoben wird.

Zebrastreifen beim Sparmarkt ist gefährlich

Zebrastreifen in ZellDer Schutzweg beim Spar-Markt in Zell am See ist sehr gefährlich und sollte unserer Meinung nach verlegt werden. Die ideale Positionierung sehen wir in einer Versetzung in Richtung Kongresszentrum, etwa zum Beginn der Straßenfront des Bezirksgerichts. Dabei könnte auch der bestehende Schutzweg bei der kleinen Kurzparkzone neben der Polizeiinspektion aufgelassen werden. Wir wünschen uns einen ca. fünf Meter breiten Schutzweg in barrierefreier Ausführung, in der Nacht bestens ausgeleuchtet und tagsüber gelegentlich auch durch die Stadtpolizei überwacht. Warum ist der bestehende Schutzweg so gefährlich? Es fehlen die Sichtachsen sowohl auf der östlichen Straßenseite, dort wird der Gehsteig in einer Galerie geführt, auf der westseitigen Straßenseite treten Kunden aus dem Spar Geschäft unmittelbar auf den Schutzweg, von der hier einmündenden Hippolytstraße gibt es keine ausreichende Sichtverbindung zum Schutzweg. Dazu kommt noch, dass der Schutzweg in einer Fahrtrichtung zwei Fahrbahnen quert, was grundsätzlich unzulässig ist. Alternativ käme noch eine synchronisierte Ampellösung in Betracht, einfacher wäre aber sicher die Verlegung.

Bodenversiegelung beschleunigt Artensterben

Bienenweide

Unsere Bienen sind nicht nur durch Glyphosat gefährdet, sondern auch durch eine hemmungslose Bodenversiegelung.

Im Land Salzburg werden täglich ganze Fußballfelder geopfert, versiegelt, zubetoniert, asphaltiert. Die Folgen sind ernste Umweltschäden und immer weniger Lebensraum für bedrohte Arten, insbesondere auch für Bienen. Nun kommt von der Versicherungswirtschaft ein deutlicher Aufschrei, an den ständig zunehmenden Hagelschäden lässt sich nämlich ermessen, welche Folgen diese Zerstörungswut hat.

Kurt Weinberger von der Österreichischen Hagelversicherung sagt: “In den letzten zehn Jahren habe man im Durchschnitt pro Jahr 0,5 Prozent der Agrarflächen zubetoniert. Und wenn wir jetzt so weitertun, dann haben wir in 200 Jahren hierzulande keine Äcker und Wiesen mehr“ (Zitat nach ORF-online).

Das wäre eigentlich Grund genug für die Landesregierung, höchst unsinnige Straßenprojekte endlich aufzugeben. Ein Musterbeispiel für den verantwortungslosen Umgang mit der Natur ist die geplante Umfahrungsstraße in Schüttdorf. Wieder sollen für ein Straßenprojekt, das erwiesenermaßen niemand braucht, hektarweise Grünland und rund 20 Steuermillionen verschwendet werden.

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