Grundsatzbeschluss Neubau der neuen Musikmittelschule

Eingang NMS Zell am See

Aufgrund des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 09.12.2019 wurde von der Bauverwaltung eine Pro und Contra Abwägung unter Berücksichtigung der aller wichtigen Faktoren für die in Frage kommenden Standorte in Zell am See Zentrum und in Schüttdorf erstellt. Diese Abwägung ergab nun, dass der bisherige Standort der neuen Musikmittelschule als kostengünstiger gesehen wird. Die bisherigen Projektstudien für den Standort in Zell am See gehen vom Erhalt der beiden bestehenden Turnhallen aus.

Zwischenzeitlich wurde aber der Bedarf bzw. Wunsch nach einer größeren Turnhalle an die Gemeinde herangetragen. Für die Sportarten Basketball und Floorball sind die bestehenden Hallen für Bundesligaspiele zu klein, und es könnte bei der weiteren Projektbearbeitung geprüft werden, ob die Turnhalle II entsprechend vergrößert werden kann. Die Erweiterung der Turnhalle II ist allerdings nicht in den derzeit angenommenen Kosten enthalten

Zeitplan für die Umsetzung
2020: Erarbeitung des Pädagogischen Konzeptes
2021: Architektenwettbewerb / Einreichplanung und Genehmigung
2022: Detailplanung / Ausschreibung / Vergabe
2023: Juli –Baubeginn / Bauzeit 2 Schuljahre
2025 August Fertigstellung

Für den teilweisen Neubau des Gymnasiums wird am Standort in Schüttdorf eine 8-klassige Containerschule aufgestellt. Von der Vertreterin der Bildungsdirektion wurde die kostenlose Nachnutzung dieser Containerschule am Standort in Schüttdorf durch die Gemeinde während der Bauzeit für den Neubau der NMS zugesagt.

Stadtgemeinde verliert viel Geld durch Corona

Euro Scheine und Münzen

Von der Finanzverwaltung der Stadtgemeinde Zell am See liegt eine erste Einschätzung der Mindereinnahmen durch die Corona Krise vor. Man rechnet mit rund 2 Millionen Euro an Einnahmeverlusten, die größten Brocken dabei sind die Ertragsanteile aus dem Finanzausgleich mit rund 750.000 Euro (minus 10 %) und die Mindererträge aus der Kommunalsteuer mit 800.000 Euro (minus 16 %). Durch das Aufschieben diverser Projekte und verschiedene Einsparungen kann eine Gegenfinanzierung über rund 1.6 Millionen Euro erreicht werden.

Damit bliebe immer noch ein Minus von 400.000 Euro, wir glauben aber, dass die Verluste viel zu optimistisch eingeschätzt wurden und die Finanzprobleme wesentlich größer ausfallen werden. Die wichtigste Gegenmaßnahme wäre natürlich, das unnötigste Projekt in Form der Umfahrungsstraße Schüttdorf sofort zu stoppen. Schauen wir mal, ob angesichts des Finanzdrucks nicht doch noch Vernunft einkehren wird.

30 Millionen Paket der Landesregierung sinnvoll verwenden

Ferdinand Salzmann

Ferdinand Salzmann

Bekanntlich gibt es für die Salzburger Gemeinden eine coronabedingte Investitionshilfe über 30 Millionen Euro. Ferdinand Salzmann, Bezirkssprecher der Grünen im Pinzgau, fordert einen sorgfältigen Umgang mit diesen Mitteln. Jeder Euro muss auf seine Klima- und Sozialverträglichkeit, sowie auf eine Minimierung des Bodenverbrauchs geprüft werden.

Salzmann: “Ganz und gar nicht in das Schema der nachhaltigen Erneuerungen im Sinne von Klima- und Bodenschutz passt jedoch die Umfahrung Schüttdorf. Es wäre unverantwortlich, 20 Mio Euro in eine weitere Bodenversiegelung zu stecken, wodurch in der Folge eine klimaschädliche Erhöhung des motorisierten Individualverkehrs zu erwarten ist.” 

Wir freuen uns sehr über die klare Ablehnung der unsinnigen Umfahrung durch die Grünen im Bezirk.

 

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