WC am Bahnhof – Kein schöner Zug!

Behinderten WC SchildLeider haben die ÖBB für behinderte Menschen nicht viel übrig. Wegen der laufenden Umbauarbeiten am Bahnhof wurde eine provisorische WC-Anlage eingerichtet, allerdings nur für Menschen ohne Behinderung. Obwohl im WC Container sehr wohl Platz für eine behindertengerechte Toilette wäre, hat man darauf verzichtet und schickt behinderte Menschen einfach weiter in die Fußgängerzone, dort dürfen sie dann nach einer geeigneten Toilette suchen.

Das ist keine akzeptable Vorgangsweise, eine kunden- bzw. behindertenfreundliche Lösung schaut anders aus und wäre mit geringem Aufwand zu realisieren. Allerdings kümmern sich die ÖBB Verantwortlichen ganz allgemein wenig um einen barrierefreien Bahnhof, der Seezugang vom Bahnhof aus ist für RollstuhlfahrerInnen  nach wie vor nicht möglich, obwohl für den ehemaligen Bahnsteig 4 ein eigener Lift vorhanden wäre.

GRÜBL fordert Neubau der Neuen Mittelschule

Schulgebäude Zell am See

Das Gebäude der Neuen Mittelschule und der Volksschule Zell am See ist höchst sanierungsbedürftig. Da eine Sanie­rung am Bestand erfahrungsgemäß sehr teuer ist und meis­tens nur halbherzige Lösungen bringt, wird immer mehr über einen kompletten Neubau nachgedacht. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, nämlich einerseits den Abriss vor Ort und ein Neubau an derselben Stelle oder an­dererseits ein Neubau der Neuen Mittelschule beim Schul­zentrum in Schüttdorf.

Für beide Varianten gibt es Für und Wider, auf den ersten Blick hätte ein Neubau beim Schul­zentrum in Schüttdorf aber schon viele Vorteile. Vor allem wäre eine unproble­matische Verzahnung von Lehrkräften mit BRG und HAK/HAS möglich, eine ge­meinsame Schulküche ließe sich effi­zienter einrichten, auch bei der Nachmittagsbetreu­ung gäbe es organisatorische Vorteile. Dazu kommt noch, dass man bei einem Neubau am Bestand Containerklassen braucht, die bei einem Neubau in Schüttdorf nicht notwen­dig wären. Die Containerklassen kosten ca. zwei Millionen Euro und könnten bei der Schütt­dorf Lösung eingespart werden.

Genauer zu prüfen wäre noch, wie eine Teilnutzung des alten Schulgebäudes in Hinblick auf Bürgermusik, Vereine und Wohnungen aussehen könnte.

Wir möchten als GRÜBL jedenfalls, dass vor einer definiti­ven Entscheidung alle Vor- und Nachteile der beiden Neubau Varianten sorgfältig analy­siert und die zu erwartenden Kos­ten gegenübergestellt werden.

Umfahrung B168a – GRÜBL geht zum Volksanwalt

Irene Rieder-Schroll bei Briefaufgabe

Ein Brief an den Volksanwalt

Die GRÜNE Bürgerliste Zell am See (GRÜBL) stemmt sich nach wie vor gegen die geplante neue Umfahrung in Schüttdorf und hat jetzt eine Beschwerde bei der Volksanwaltschaft eingebracht.

Hauptpunkt der Beschwerde ist die Tatsache, dass diese Umfahrung in Wahrheit nur als Aufschließungsstraße für vorhandene Gewerbegebiete und solche, die noch entstehen sollen, dient. Für eine Umfahrungsstraße ist der Entlastungseffekt viel zu gering, er liegt bei 17 bis 20 Prozent. Für den Bau einer Entlastungsstraße wäre aber nach österreichweitem Standard ein Entlastungseffekt von rund 80 Prozent notwendig. Aus diesem Grund sieht die GRÜBL eine 20 Millionen Steuerverschwendung, die in erster Linie LH Haslauer und LR Schnöll zu verantworten haben.

Völlig unvertretbar ist auch eine weitere Grünlandversiegelung im Ausmaß von ca. 40.000 m² und das totale Abschneiden des Ortsteils Zellermoos. Die Mitglieder der Landesregierung – leider auch die Salzburger Grünen – sprechen in Sonntagsreden gerne vom Klimaschutz, gleichzeitig wird völlig kontraproduktiv ein Straßensaurier aus dem Denkschema der 70er Jahre umgesetzt.

GV Irene Rieder-Schroll: „Wir hoffen sehr, dass diese enorme Geldverschwendung die Volksanwaltschaft interessiert und dass das Projekt in letzter Minute noch gestoppt werden kann.“

1 6 7 8 9 10 20